abstrahiert dargestellter Ausschnitt eines Fussballfeldes
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SCHACHmatt

Seit 2018

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Gute Geschichten beginnen selten bis nie damit, dass jemand einen Salat bestellt; und so war es auch bei uns nicht. Aber zu behaupten, die Idee, ein Fussballteam zu gründen, sei einer verrauchten und alkoholdurchweichten Kneipennacht entsprungen, wäre auch übertrieben. Wenn wir ehrlich sind, sind die Umstände, wie wir genau dazu kamen, Bälle zu treten, nicht ganz klar. Überliefert ist, dass zwei Kolleginnen die Idee hatten, Fussball zu spielen, weil sie das Gefühl hatten, mit den Händen wirklich grottenschlecht mit Bällen umgehen zu können. Wenn sie nur gewusst hätten, dass es mit den Füssen noch schwieriger ist, gäbe es uns heute wahrscheinlich nicht. Aber das sagte ihnen niemand. So machten sich die beiden Gefährtinnen auf die Suche nach Mitspielerinnen. Und sie fanden welche: Spitaldrachen, Kleinkinderdompteusen, Polster-Prinzessinnen und Damen, die sogar einem übel gelaunten Eisbären einen Kühlschrank andrehen könnten, – allesamt motivierte Fussballbräute – schlossen sich den beiden an.

Ein weiteres Problem tauchte auf, als es dann wirklich darum ging Fussball zu spielen: Woher nimmt man dieses ganze Material? Gut, einen Ball aufzutreiben, sollte kein Problem sein, aber woher zum Teufel sollten wir einen ganzen Rasen herbekommen. Doch halt, durch Lieb-, Freund- oder Verwandtschaft waren einige von uns – eine ganz stattliche Anzahl von uns, wenn mans recht bedenkt – mit dem FC Trubschachen verbandelt. Selbstredend konnten die spärlichen Männer, die sich Mitglieder dieses Vereins nennen, unserem Charme nicht widerstehen. Und so begab es sich, dass wir nicht nur einen altgedienten Star-Coach (und zukünftigen Meistermacher?) ergatterten, sondern auch das Material der Schächeler benutzen und sogar auf ihrem heiligen Rasen zu Hasenlehn trainieren dürfen. Und hier sind wir also: Bereit, die grosse weite Fussballwelt diesseits der Ilfis zu erobern und Ruhm und Ehre ins Emmental zu bringen – oder dann zumindest einen Harass Bier.

Als bisherigen Höhepunkt unserer noch jungen Geschichte gilt zu erwähnen, dass wir bei der Hauptversammlung 2018 offiziell als Mitglieder des FC Trubschachen aufgenommen wurden – wenn auch nicht ganz einstimmig. Die Ablehner wurden aufgespürt und von hinten in beide Kniekehlen getreten, sodass sie sich wohl heute noch fragen, was sie im Spätsommer 2018 getreten hat.

Unsere Stärken: Après-Fussball; die Kunst des Offsides; Ausdauer bis a Bach abe; technisches Können on fleek; sofort fragen, ob geht, wenn jemand von einem Ball getroffen wurde; Teamevents planen

Lauftraining: Käpt’n Holger in Langnau (Tisch 2)

Trikotfarbe: Bitchiges Pink mit Alkoholeinfluss

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